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In den letzten Jahren haben Innovationen wie Generative AI (GenAI) eindrucksvoll gezeigt, wie ein Technologie-Durchbruch weite Teile der Industrie und Gesellschaft innerhalb kurzer Zeit revolutionieren kann. Der „ChatGPT-Moment“ verdeutlicht, wie tiefgreifend die Auswirkungen moderner, digitaler Lösungen sein können: Nahtlose Prozessoptimierungen, Effizienzsteigerungen und Erschließungen neuer Arbeitsfelder sind nicht mehr nur bloße Zukunftsvisionen, sondern greifbare Realität. Eine ähnliche Entwicklung wird es auch bei der Blockchain Technologie geben. Zwar befindet sich diese aktuell noch im Piloting (zum Vergleich: GenAI ist bereits in der Skalierungsphase) – jedoch liegt die Betonung dabei auf „noch“. Als insgesamt jüngerer Trend steht auch die Blockchain Technologie kurz davor, ihre Rolle als entscheidende Basis für zahlreiche digitale Anwendungen zu festigen. In der Zukunft wird sie neben KI und Cloud einen der zentralen Bausteine für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung darstellen.

Wichtig: Entgegen weit verbreiteter Meinungen ist Blockchain weit mehr als nur die Grundlage für Kryptowährungen wie Bitcoin: Die Technologie kann beispielsweise als Sicherheitslayer für KI-Systeme, als Fundament sicherer digitaler Identitäten oder als Schlüsseltechnologie für den effizienten Austausch und die Validierung von Daten dienen. Große Unternehmen wie Siemens mit ihrem Projekt „Pebbles“ oder Initiativen wie das Allgäuer Überlandwerk zeigen schon heute, wie vielseitig die Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichsten Branchen sind.

Darum sollten Sie Blockchain gerade jetzt auf die Agenda Ihres Unternehmens setzen

Die wirtschaftliche Lage ist angespannt: Deutsche Unternehmen, insbesondere in der produzierenden Industrie, kämpfen mit der sinkenden Wettbewerbsfähigkeit. Im World Competitive Index 2024 liegt Deutschland nur noch auf Platz 24 – ein weiterer Rückgang um zwei Plätze im Vergleich zum Vorjahr. Hohe Kosten, komplexe Prozesse und starke Konkurrenz aus dem Ausland erhöhen den Druck, effizienter zu werden und gleichzeitig innovativ zu bleiben. 

Und genau hier setzt Blockchain als wichtiger Baustein neben Cloud und KI an. Mit einem strategischen, bedarfsorientierten Ansatz kann die Technologie Unternehmen helfen, auch mit begrenzten Ressourcen die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und zu sichern. Während einige noch zögern, bauen andere mit der Technologie bereits stabile Ökosysteme auf, die nicht nur die Herausforderungen von heute bewältigen, sondern auch die Basis für zukünftige Innovationen schaffen. Die entscheidende Frage ist daher nicht, ob Ihr Unternehmen Blockchain einsetzen sollte, sondern wie schnell Sie handeln sollten, um sich zukunftssicher aufzustellen.

Effizienz, Sicherheit, Innovationskraft: Die Vorteile der Blockchain Technologie sind vielfältig

Mit Blockchain können Sie nicht nur Prozesse optimieren, sondern auch entscheidende Wettbewerbsvorteile in einer zunehmend digitalisierten und globalisierten Wirtschaft realisieren. Das sind die zentralen Vorteile der Blockchain Technologie für Ihr Unternehmen:

1. Transaktionen sicher und dezentral durchführen

Die Blockchain Technologie ermöglicht sichere Peer-to-Peer-Transaktionen ohne die Notwendigkeit eines zentralen Vermittlers wie einer Bank oder eines Plattformbetreibers. Sind Daten einmal auf der Blockchain gespeichert, lassen sie sich einfach einsehen und nicht verfälschen. Das bringt wesentliche Vorteile mit sich:

  • Transparenz: Alle Transaktionen sind in einer unveränderbaren, öffentlich einsehbaren Datenbank gespeichert. Stakeholder können so kritische Schritte jederzeit und einfach nachvollziehen.
  • Unveränderlichkeit: Einmal hinterlegte Daten sind manipulationssicher. Das stärkt das Vertrauen und die Sicherheit für alle Beteiligten.
  • Datensouveränität: Sie behalten die volle Kontrolle über Ihre Daten, da es keine zentrale Instanz zur Verwaltung braucht. Diese Unabhängigkeit spart zudem Kosten ein.

Ein anschauliches Beispiel dieser Vorteile bietet das Projekt „Pebbles“, eine Blockchain-basierte Energiehandelsplattform, die von Siemens gemeinsam mit dem regionalen Versorger Allgäuer Überlandwerk und dem Netzbetreiber AllgäuNetz entwickelt und von der Hochschule Kempten und dem Fraunhofer-Institut für angewandte Informationstechnik unterstützt wurde. Pebbles dient der Entwicklung einer digitalen Plattform für den regionalen Energiehandel und zeigt das Geschäftspotenzial lokaler Strommärkte auf. Die Blockchain-Infrastruktur ermöglicht es dabei privaten Energieproduzenten, ihren Strom direkt an lokale Verbraucher:innen zu verkaufen, ohne dass traditionelle Betreiber zwischengeschaltet werden müssen. Diese innovative Anwendung demonstriert, wie die Blockchain-Technologie in der Energieversorgung für mehr Effizienz, Transparenz und Vertrauen sorgen kann.

2. Prozesse automatisieren mit Smart Contracts

Automatisierungen führen in Unternehmen zu signifikanten Effizienzsteigerungen und Zeiteinsparungen. Bei der Blockchain Technologie sind sie über sogenannte Smart Contracts möglich. Das sind digitale Verträge, die sich selbst ausführen, sobald vorher definierte Bedingungen erfüllt sind. Sie bieten eine Vielzahl von Chancen:

  • Effizienz: Prozesse wie Zahlungen, Lieferungen oder Vertragsabschlüsse lassen sich mit Smart Contracts automatisieren.
  • Kostensenkung: Die Automatisierung spart Zeit und reduziert den Verwaltungsaufwand.
  • Fehlerminimierung: Menschliche Fehler werden ausgeschlossen, da die Vertragsbedingungen exakt nach der Programmierung ausgeführt werden.

Diese Vorteile macht sich unter anderem das Bosch Decentralized IoT (Internet of Things) zu Nutze. Das Unternehmen nutzt Smart Contracts in der Blockchain, um Geräte autonom miteinander interagieren zu lassen. So können etwa Wartungszyklen oder das Energiemanagement effizient und sicher gesteuert werden.

3. Daten sicher verwalten mit Blockchain

Mit der Zunahme von systemkritischen, oft vertraulichen, digitalen Daten nimmt auch das Risiko von Angriffen und Manipulationen zu. Aus diesem Grund wird die Datensicherheit immer wichtiger. Blockchain ermöglicht in diesem Zusammenhang:

  • Manipulationssichere Speicherung: Sensible Daten, die beispielsweise von IoT-Geräten generiert werden, sind durch die unveränderliche Blockchain Technologie geschützt.
  • Effiziente Verwaltung: Daten werden dezentral gespeichert und verarbeitet. Das minimiert Angriffsflächen und erhöht die Datensicherheit.

Ein anschauliches Beispiel dieser Vorteile bietet DHL. Das Paket- und Briefdienstunternehmen investiert derzeit stark in die Blockchain-Technologie bei Logistikprozessen und der Zollabwicklung. Dabei sorgt die unveränderliche Datenstruktur für mehr Sicherheit und Vertrauen entlang der Lieferkette. Dies stellt auch Transparenz und Effizienz in komplexen Prozessen sicher.

4. Auf die Technologie von morgen setzen

Für Zukunftstechnologien wie Web3 und regulatorische Neuerungen wie eIDAS 2.0 bildet Blockchain die Grundlage.

  • Web3: Das Internet der Zukunft setzt auf Dezentralität und Nutzerkontrolle. Die Blockchain Technologie ist dabei die technologische Basis, um digitale Identitäten, Transaktionen und Inhalte sicher und transparent zu verwalten.
  • eIDAS 2.0: Mit dieser Verordnung plant die EU, alle Bürger:innen mit einem digitalen Wallet auszustatten. Die Blockchain Technologie kann dabei helfen, digitale Identitäten sicher und unveränderlich zu speichern und zu verifizieren.

Infobox: Was ist Web3? Web3 beschreibt die nächste Evolutionsstufe des Internets, in der Nutzer:innen nicht nur Konsument:innen, sondern aktive Teilnehmer:innen und Eigentümer:innen ihrer Daten sind. Blockchain ermöglicht diese Dezentralisierung durch transparente und sichere Netzwerke. Mehr zu Web3 finden Sie in unserem Beitrag: Wie Web3 zu einem #BetterTomorrow beitragen kann.

Mit diesen Vorteilen ist die Blockchain Technologie nicht nur ein Werkzeug für kurzfristige Effizienzsteigerungen, sondern ein strategischer Enabler, um Ihr Unternehmen für die Herausforderungen und Chancen der Zukunft zu rüsten.

Blockchain und Künstliche Intelligenz im Zusammenspiel

Der aktuelle Hype um GenAI hat die Technologiebranche grundlegend verändert. Zunehmend rückt dadurch auch Blockchain wieder stärker ins Blickfeld. Der Grund: Die Technologien ergänzen einander ideal und schaffen damit völlig neue Möglichkeiten für Unternehmen. Im Genauen sind das:

  • Validierung und Monetarisierung von KI-generierten Inhalten: Blockchain kann kreative Outputs von GenAI-Systemen mit unveränderlichen Tokens versehen. Dadurch wird die Herkunft und Authentizität nachvollziehbar. Mittels Non-Fungible Tokens (NFTs) können Künstler:innen und Unternehmen GenAI-Assets zudem vermarkten.
  • Automatisierung durch blockchain-basierte Algorithmen: Dank Smart Contracts ermöglicht Blockchain der KI automatisierte Transaktionen durchzuführen oder zu verifizieren. Das steigert die Effizienz und senkt den Verwaltungsaufwand von Prozessen. Gleichzeitig sorgen die dezentralen Strukturen für Sicherheit und Transparenz – selbst über Unternehmensgrenzen hinweg.
  • Sicherheit von KI Outputs: Durch die Blockchain-Speicherung sind KI-generierte Inhalte unveränderbar und rückverfolgbar. Unternehmen profitieren von einer sicheren Datenverwaltung und können durch Wahl der passenden Blockchain-Lösung sensible Informationen ausschließlich autorisierten Nutzer:innen zugänglich machen.
  • Vertrauen und Transparenz durch Blockchain als Vertrauenslayer: Sowohl für Unternehmen als auch für Endnutzer:innen ist Vertrauen eine Grundvoraussetzung für den Einsatz neuer Technologien.  Blockchain und KI ergänzen sich hier perfekt: Während KI fortschrittliche Datenanalysen und Automatisierungen ermöglicht, sorgt Blockchain für die nötige Vertrauensbasis. Durch lückenlose Dokumentation und Nachverfolgbarkeit der Trainingsdaten kann sichergestellt werden, dass KI-Modelle auf ethischen und hochwertigen Daten basieren. So wird das Vertrauen von Unternehmen und Endnutzer:innen in KI-Anwendungen gestärkt.

Blockchain und KI sind zwei Trends, die definitiv voneinander profitieren. Die beiden Trends können gemeinsam enorme Potenziale entfalten. Während KI als Innovationsmotor dient, bietet Blockchain die nötige Sicherheits- und Vertrauensbasis, um diese Innovationen nachhaltig nutzbar zu machen. Unternehmen, die diese Synergien frühzeitig erkennen und nutzen, schaffen sich entscheidende Vorteile.

Diesen Herausforderungen stehen Unternehmen bei der Blockchain Adoption gegenüber

Wie bereits erwähnt, bildet die Blockchain Technologie eine zentrale Grundlage für das Web3. Unternehmen, die langfristig wettbewerbsfähig bleiben wollen, müssen sich irgendwann mit Blockchain auseinandersetzen. Wie bei jeder Innovation gibt es dabei auch verschiedene Herausforderungen.

1. Regulatorische Unsicherheiten

Eine der größten Hürden bei der Blockchain-Adoption sind die fehlenden oder unklaren rechtlichen Rahmenbedingungen in vielen Ländern. Insbesondere die Konformität mit der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) stellt Unternehmen vor komplexe Fragen:

  • Unveränderliche Einträge: Einmal in der Blockchain gespeicherte Daten können nicht geändert oder gelöscht werden. Das steht potenziell im Widerspruch zum „Recht auf Vergessenwerden“ der DSGVO.
  • Fehlende zentrale Anlaufstelle: Da Blockchain dezentral organisiert ist, gibt es keine zentrale Instanz, die für Datenschutzfragen verantwortlich ist.

Mit Konzepten wie „Privacy by Design“ können Blockchain-Anwendungen so entwickelt werden, dass sie vielfältigen Datenschutzbestimmungen entsprechen. Das Design der Applikation gewährleistet dabei die gesetzliche Konformität. Das Problem liegt also in der Unsicherheit und dem Fehlen klarer regulatorischer Vorgaben der Länder, weniger in der Technologie. Mit dem modularen Blockchain-Framework Hyperledger Fabric sind beispielsweise auch heute schon Transaktionen und Datenverwaltung datenschutzkonform möglich.

2. Technische Herausforderungen

Medial werden die technischen Herausforderungen bei der Blockchain Technologie am häufigsten hinterfragt. In vielen Fällen gibt es für diese Probleme Lösungen. Immer wieder diskutiert werden unter anderem Felder wie: Skalierbarkeit, Energieverbrauch und Implementierungsschwierigkeiten.

Skalierbarkeit

Die Frage, ob Blockchain-Systeme mit der benötigten Geschwindigkeit und den hohen Transaktionsvolumina moderner Unternehmen mithalten können, ist häufig Diskussionsgegenstand. Tatsächlich ist das ein Mythos, der mit den richtigen Technologien entkräftet wird. Dafür gibt es zahlreiche Beispiele:

  • Polkadot und Cosmos bieten skalierbare, interoperable Lösungen für sektor- und unternehmensübergreifende Kooperationen.
  • Polygon und Hyperledger Fabric sind sehr gut skalierbare, speziell für den Einsatz in Unternehmen optimierte Lösungen.
  • VeChain hat sich im Bereich Supply Chain Management bewährt, indem es hohe Effizienz und Nachvollziehbarkeit sicherstellt.

Energieverbrauch und Klimaziele

Blockchain wird oft mit einem hohen Energieverbrauch assoziiert. Dieses Vorurteil trifft ausschließlich auf Technologien wie Bitcoin zu, die auf dem ressourcenintensiven Proof-of-Work (PoW)-Konsensmechanismus basieren. Andere Blockchains hingegen nutzen energieeffiziente Konsensusverfahren wie Proof-of-Stake (PoS) und andere. Das reduziert den Energieverbrauch drastisch. Durch die Wahl der richtigen Technologie sind Blockchain-Initiativen kein Problem für Ihre Klimaziele.

Veraltete IT-Infrastrukturen

Viele Unternehmen haben Sorge, Blockchain in bestehende Systeme zu integrieren, besonders wenn diese nicht auf dem neuesten Stand sind. Dieses Problem ist allerdings nicht Blockchain-spezifisch. Ist der Digitalisierungsgrad eines Unternehmens gering, gestalten sich Implementierungen moderner Technologien generell schwer. Mit Blick auf die kompetitive Marktsituation sollten betroffene Unternehmen schnellstmöglich handeln. Generell lassen sich Blockchain-Anwendungen Cloud-basiert sowie als On-Premise-Lösungen konzipieren.

  • Cloud-basierte Anwendungen: Moderne, Cloud-basierte Infrastrukturen ermöglichen eine einfache Integration von Blockchain-Anwendungen.
  • On-Premise-Lösungen: Auch lokal gehostete Systeme können Blockchain nutzen, sofern eine solide Digitalisierung und ein gutes Datenmanagement vorhanden sind.

Herausforderungen in der Kommunikation

Ein häufig unterschätztes Problem bei der Blockchain-Adoption ist das mangelnde interne Verständnis für die Technologie:

  • Missverständnisse: Oft fehlen fundierte Kenntnisse über die Funktionsweise und den Nutzen von Blockchain. Fehlinformationen in den Medien verstärken das Problem.
  • Interne Abstimmungen: Diese Wissenslücken führen zu Schwierigkeiten bei der Kommunikation und Abstimmung zwischen verschiedenen Abteilungen, was die Einführung Blockchain-basierter Lösungen verzögern kann.

Organisatorischer Aufwand im B2B-Umfeld

Die Einführung von Blockchain erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Geschäftspartnern, insbesondere im B2B-Bereich. Hier sind der organisatorische Aufwand und das notwendige Alignment oft eine Herausforderung:

  • Management: Die Koordination von Projekten mit mehreren Partnern, unter anderem in einem Konsortium, ist komplex und erfordert klare Zuständigkeiten sowie eine sorgfältige Planung.
  • Prozesse: Neue Technologien bringen oft umfangreiche Anpassungen bestehender Prozesse mit sich, was Zeit und Ressourcen in Anspruch nimmt.

Die Blockchain-Adoption bringt zweifellos Herausforderungen mit sich – sei es auf technischer, regulatorischer oder organisatorischer Ebene. Doch mit den richtigen Strategien und Technologien kann Ihr Unternehmen diese Hürden überwinden. Moderne Blockchain-Lösungen bieten heute bereits Antworten auf die großen Fragen. Wer frühzeitig in die Implementierung investiert und die Technologie an die eigenen Bedürfnisse anpasst, legt den Grundstein für langfristige Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft im Web3-Zeitalter.

MHPs Lösungsansätze für eine erfolgreiche strategische Implementierung der Blockchain Technologie

Die erfolgreiche Einführung von Blockchain Technologie erfordert ein strukturiertes und ganzheitliches Vorgehen. Bei MHP setzen wir auf einen ganzheitlichen, dreistufigen Full-Circle-Ansatz, der Ihr Unternehmen dabei unterstützt, das Potenzial von Blockchain strategisch zu nutzen, die Technologie zielgerichtet zu implementieren und langfristig erfolgreich zu skalieren.

Schritt 1: Analyse – Blockchain im Unternehmenskontext verstehen

Im ersten Schritt wird die Bedeutung von Blockchain im Kontext Ihrer Unternehmensstrategie definiert. Blockchain dient nicht dem Selbstzweck, sondern ist ein Werkzeug zur Effizienzsteigerung und Erschließung innovativer Geschäftsmodelle. MHP klärt Mythen auf und analysiert Markt, Wettbewerber und Ökosysteme. Interviews mit Führungskräften und praxisnahe Workshops helfen, strategische Prioritäten zu definieren.

Schritt 2: Strategische Konzeption und Planung – von der Idee zur Roadmap

Im zweiten Schritt konkretisieren wir die Potenziale der Blockchain Technologie und legen die Grundlage für eine erfolgreiche Implementierung. Wir generieren gemeinsam Use Cases für die Blockchain, prüfen die technologische Einsatzbereitschaft und stellen die Integration in bestehende Prozesse sicher.

2.1 Analyse der Geschäftsbereiche – Potenziale konkretisieren

MHP untersucht Geschäftsbereiche und Prozesse, die von Blockchain profitieren könnten. Mithilfe von User Research, Prozessanalysen und Design Thinking-Workshops identifizieren wir Anwendungsfälle, während Business Modelling und Value Chain-Analysen den Mehrwert der Use Cases bewerten.

2.2 Technologische und infrastrukturelle Einsatzbereitschaft („Tech Readiness“) sicherstellen

Daraufhin prüfen wir die IT-Infrastruktur und passen sie gegebenenfalls an. Mit Proof of Concepts (PoCs) validieren wir die Machbarkeit der Lösungen und unterstützen Sie bei der Technologieauswahl (z. B. Hyperledger Fabric oder VeChain) sowie bei der Systemintegration und dem Aufbau strategischer Partnerschaften.

Schritt 3: Transformieren – erfolgreiche Implementierung, Integration und Rollout

Im dritten Schritt begleiten wir Ihr Unternehmen bei der Umsetzung und Skalierung der Blockchain-Lösungen. Durch agile Methoden wird flexibel auf Veränderungen reagiert. Schrittweise Einführungen minimieren Risiken und schaffen schnelle Erfolge. Unsere Change-Management-Pläne fördern die Akzeptanz in Ihrem Unternehmen und gezielte Schulungen bereiten Mitarbeitende auf den Umgang mit der neuen Technologie vor. Mit strategischen Partnerschaften unterstützen wir zudem die Erweiterung des Ökosystems und die Förderung innovativer Lösungen.

Mit MHP und der innovativen Blockchain Technologie steigert Ihr Unternehmen Effizienz, Transparenz und Vertrauen

Die Blockchain Technologie hat sich von einer reinen Basis für Kryptowährungen zu einer Schlüsseltechnologie für zahlreiche digitale Anwendungen entwickelt. Sie ermöglicht sichere, effiziente und transparente Prozesse und bietet Lösungen für zentrale Herausforderungen wie Datensicherheit, Prozessautomatisierung und Innovationsförderung. In Zeiten globaler Konkurrenz und steigender wirtschaftlicher Anforderungen kann Ihr Unternehmen mit Blockchain – zusammen mit weiteren Schlüsseltechnologien – die Wettbewerbsfähigkeit stärken und sich langfristig zukunftssicher aufstellen.

Mit MHP als strategischen Partner nutzen Sie das volle Potenzial der Blockchain Technologie. Gemeinsam implementieren wir individuelle Lösungen, die Ihre Unternehmensziele optimal unterstützen. Gehen Sie jetzt den nächsten Schritt in Richtung digitale Zukunft und setzen Sie auf nachhaltige Innovation.

FAQ

Was ist Blockchain einfach erklärt?

Blockchain ist eine digitale, dezentrale Datenbank, die Informationen in miteinander verketteten Blöcken speichert. Jeder Block enthält Daten, einen Zeitstempel und einen einzigartigen Code (Hash), der ihn sicher macht. Da alle Teilnehmer eine Kopie der Kette haben und sich neue Einträge nur durch Konsens hinzufügen lassen, ist die Blockchain transparent, fälschungssicher und ohne zentrale Kontrolle nutzbar.

Was ist ein Beispiel für einen Smart Contract?

Ein Smart Contract ist ein digitaler Vertrag, der automatisch ausgeführt wird, sobald vordefinierte Bedingungen erfüllt sind. Ein Beispiel ist ein Wartungsvertrag für Maschinen: Sobald Sensoren melden, dass eine bestimmte Betriebsstundenzahl erreicht wurde, löst der Smart Contract automatisch einen Wartungsauftrag aus und veranlasst die Bezahlung nach erfolgter Wartung.

Hat die Blockchain Technologie eine Zukunft?

Die Blockchain hat eine vielversprechende Zukunft, da sie Transparenz, Sicherheit und Effizienz in vielen Branchen verbessert. Insbesondere in Bereichen wie Supply Chain Management, Finanzwesen oder dem Internet der Dinge (IoT) ermöglicht sie innovative Anwendungen und neue Geschäftsmodelle. Mit der fortschreitenden technologischen Entwicklung wird ihre Relevanz weiter wachsen. Dabei geht die Technologie weit über Kryptowährungen hinaus.

Über unsere Autorin:

Ein “Better Tomorrow” geht nicht ohne…:

  • den Zusammenhalt und die Rücksicht der Menschheit auf der ganzen Welt. Hierfür werden Technologien wie Blockchain benötigt, um die Basis zu schaffen: Vertrauen und Verständnis für das verteilte „Wir“ – weniger das zentrale „Ich“.
     

Mein Herz schlägt schneller für…:

  • ... die große weite Welt!

Katarina Preikschat

Manager, Transformation Advisory